Biobibliografie
Dies ist die Geschichte eines jungen Mannes, der in Ungarn, vorwiegend in Budapest aufwächst. Vom Aufstand im Jahr 1956 und der nachfolgenden Tragödie bekommt er, als noch wohlbehütetes Kind, nicht viel mit. Später kommt er in den Genuss der Förderung der Jugend im sozialistisch/kommunistischen System, das dem Land aufgezwungen wird. Bildung, Kultur und Sport sind nahezu umsonst zu haben. Er schafft die harte Aufnahmeprüfung und besucht das Verkehrsmaschinen-Technikum. Seine Eltern haben jedoch Gründe genug, mit der vierköpfigen Familie das Land zu verlassen und in der Schweiz politisches Asyl zu beantragen. Als er dies – bereits in der Schweiz – mit noch nicht mal 17 Jahren erfährt, bricht seine Welt zusammen. Besser gesagt, er verliert seine Welt: seine Sprache, die er beherrscht, seine Traum-Ausbildung, seine gesamte Umgebung, die ersten innigen Freundschaften, die er gerade hatte knüpfen können. Nach einer Phase der Apathie merkt er, dass er hier die Kurve kriegen muss. Schafft er das? Doch wie? Nach einigen Highlights und Rückschlägen zeichnet sich der Weg ab. Der Beruf wird gefunden und als Informatiker bieten sich ihm ungeahnte Weiterbildungsmöglichkeiten, die er nutzt. Die für Jugendliche erleichterte Einbürgerung zieht den Militärdienst nach sich. Danach lernt er bei der berufsbegleitenden Weiterbildung auch seine Partnerin, seine heutige langjährige Ehefrau, ebenfalls eine Informatikerin, kennen. Gemeinsam bestehen sie das eidgenössische Diplom für Wirtschaftsinformatiker und gehen den Weg in ihrem Leben, in ihrem Beruf, der viel abverlangt, doch auch viel bietet. Heute im Ruhestand konnte sich András seinen Memoiren widmen, die in erster Linie dazu dienten, seinen jüngeren Familienmitgliedern den aufregenden Werdegang der Familie näher zu bringen.
https://meet-my-life.net/autobiographien-lesen/migration-integration/
