Biobibliografie
In Bern im September 1945 geboren, wuchs ich wohlbehütet mit meiner ein Jahr älteren Schwester in Münchenbuchsee auf. Ohne Vater, dafür mit einer Mutter, die ihr künstlerisches und intensives privates Leben mit viel Fantasie und Freude auskostete und mich als Kind und Jugendliche stark prägte. Nach der obligatorischen Schulzeit in Privatschulen in Bern schloss ich meine berufliche Ausbildung im Jahre 1964 als Handelsschulabsolventin ab. Von 1965 bis 1970 arbeitete ich als Sekretärin in Bern und musste nach langsam aufkommenden Konflikten mit meiner dominanten Mutter eine persönliche Entscheidung treffen. 1970 – ohne festen Plan – suchte ich eine Anstellung in Zürich, zuerst in einem Treuhandbüro, später als Service Aushilfe in einer Bar im Niederdorf. Ich kam dann aus verschiedenen Gründen kurz wieder nach Hause. Der Einstieg in die Gastronomie kam wieder durch eine Aushilfsstelle im Service im Jahre 1972 zustande, diesmal im Kreis 4. Schließlich konnte ich im Jahre 1977 als Pächterin und Wirtin der bekannten »Lugano Bar« Fuß fassen. Dies in diesem lebenslustigen Quartier und zusammen mit meinem damaligen Freund und späteren Ehemann Nino, der Vater meiner zwei Kinder. Nach fünf Jahren »Lugano Bar« und elf Jahren im nahegelegenen Restaurant »Morgenstern« endete meine Ära im Kreis 4, inkl. Ehe. Es war das Jahr 1993. Nach dem Ausstieg aus der Gastronomie arbeitete ich als Betriebsleiterin der Tivolino-Spielhallen und zuletzt glücklich in einer Großbank, die heute nicht mehr existiert.
Auftritte von Christine Cristofani
Christine Cristofani: Qui vit sans folie n’est pas si sage qu’il croit
26.Juni.2026
13:30-14:30
